Die Ernährung von Katzen wurde in den letzten Jahren durch die Futtermittelindustrie "vereinfacht". Es gibt viele verschiedene Sorten Trockenfutter sowie Dosenfutter, welche speziell auf Katzen abgestimmt sein sollen. Doch macht man sich die Mühe und analysiert die Inhaltsstoffe des Futters, so fallen schnell Umgereimtheiten auf. So beispielsweise der Anteil von Getreide im Trockenfutter, welcher 80 % betragen. Dies ist damit begründet das Getreide dafür sorgt, dass die Futterbestandteile zusammen gehalten werden. Doch was hat Getreide im Magen eines Fleischfressers zu suchen? Eigentlich nicht viel, denn das einzige Getreide welches sie normalerweise zu sich nehmen würden ist das im Magen ihrer Beutetiere. Dieses Getreide ist bereits vorverdaut und nur in minimalen Mengen enthalten. Im Trockenfutter jedoch überwiegt der Anteil und kann von der Katze nicht verdaut werden, da der Magen auf eine solche Ernährung nicht ausgerichtet ist. Dies ist aber nur eine der Inhaltsstoffe im Fertigfutter welches nichts in einem Katzennapf zu suchen hat. Leider vertrauen jedoch viele auf die bunte Werbung in verschiedensten Medien und machen sich oft keine Gedanken darüber was sie ihrer Katze täglich im Napf servieren. Unbewusst werden unverdauliche oder oft sogar schädliche Bestandteile verfüttert und man ist Stammkunde beim Tierarzt, welcher dann noch überteuertes "Diät-Futter" verschreibt welches nur unwesentlich von dem im Handel erhältlichen Futter abweicht und weiterhin Schaden an dem bereits kranken Tier anrichtet. Die Wahrheit der deklarierten Inhaltsstoffe im Katzenfutter und seine schwerwiegenden Folgen sind auf folgender Seite nachzulesen:
Was wirklich im Katzenfutter steckt!
Inzwischen sind bereits viele Katzenhalter darauf gekommen das man sich nicht auf die Futterindustrie verlassen kann, welche oft mit wenig Einsatz teures Futter herstellen was durch schädliche Lockstoffe der Katze schmackhaft gemacht werden soll. Deshalb machen sich immer mehr Halter Gedanken darüber wie sie die Ernährung ihrer Katze verbessern können und unweigerlich trifft man dann auf das Thema BARF. Anfangs ist scheinbar jeder skeptisch und auch ich kann nicht abstreiten das ich mir über Monate hinweg unsicher war und mich nicht traute dieses Thema komplett in die Praxis umzusetzen. Doch meine kranken Katzen ließen mir bald keine Wahl mehr und so durchforstete ich das Internet, fragte mehrere barfende Katzenbesitzer, um meine Zweifel aus dem Weg zu räumen und mehr über die gesunde Katzenernährung erfahren zu können. Wenn auch sie daran zweifeln ist folgende Seite für sie genau richtig:
Was hat es mit Barf genau auf sich?
Es ist natürlich nicht damit getan einfach irgendwelches Fleisch wahllos in den Napf zu werfen. Man sollte sich auf jeden Fall vorher kundig machen wie man richtig barft, denn ansonsten kann man ebenso Schaden anrichten. Katzen haben einen hohen Taurinbedarf, dies sollte man auf jeden Fall bedenken! Im "hellen" Fleisch (zB Geflügel) ist sehr viel Taurin enthalten, im "roten" Fleisch (zB Rind) fast gar nicht. Vielen fällt vielleicht auch gleich auf das Rinder eher nicht arttypisch auf der Ernährungsliste von Kleinkatzen stehen können, Geflügel jedoch schon. Denn der Bedarf der Tiere ist auf ihre Beute abgestimmt, bzw. umgekehrt. Eine Maus deckt bereits den gesamten Tagesbedarf einer ausgewachsenen Katze. Es besteht die Möglichkeit Rind zu verfüttern und dieses mit Supplementen auf die benötigten Werte der Katze zu bringen. Ich finde dies ist jedoch keine natürliche Lösung. Deshalb habe ich in monatelanger Arbeit die benötigten Werte für Katzen aus hunderten Studien erarbeitet, habe mir anschließend die enthaltenen Werte von in Frage kommenden Fleisch und Innereien zusammen gesucht und einen Futterplan ohne Supplemente zusammen gestellt (wobei ich gestehen muss das auch auf natürliche Supplemente wie Eierschalen zurück greife, da nicht alle Katzen eine ausreichende Menge an Knochen fressen und ich bisher keine Knochenmühle besitze). Die Bedarfswerte einer ausgewachsenen Katze und einen möglichen Futterplan könnt ihr auf folgender Seite finden:
Bedarfswerte & Futterplan für ausgewachsene Katzen!
Es sollte unbedingt darauf geachtet werden das der oben verlinkte Plan nur für ausgewachsene Katzen erstellt wurde. Katzenwelpen und junge Katzen im Wachstumsalter haben zum Beispiel einen erhöhten Kalziumbedarf. Trächtige Katzendamen hingegen dürfen nur eine kleine Menge an Kalzium zu sich nehmen, vor allem am Ende der Trächtigkeit kann zuviel davon den ungeborenen Welpen, sowie der Mutter sehr schaden! Für Welpen, Jungkatzen, tragende und laktierende Katzen wird es zukünftig ebenso Bedarfswerttabellen, sowie angepasste Futterpläne geben. Ich bitte euch diesbezüglich jedoch noch um ein wenig Geduld.
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